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SPD Niederrad.

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Jahreshauptversammlung 2010 :

Lokalpolitik

Imren Ergindemir

Wahlen: Die SPD Niederrad wählte Imren Ergindemir einstimmig für ein weiteres Jahr zur Vorsitzenden. Ihre beiden Stellvertreter Ertan Karadas und Ralf Heider wurden ebenso in ihren Ämtern bestätigt wie Doris Mollath als Kassiererin und Hedda Topp als Schriftführerin, letztere wird von Johst Oldenbourg vertreten. Der Vorstand wird durch die Beisitzer Jan Oliver Brocks, Yildiz Akalin, Gerd Reinschmidt, Klaus Korbjuhn, Susi Möbus, Martin Ruf, Ahmed Abdallah und Gerd Fixemer ergänzt.

Rückblick: Imren Ergindemir zog eine Bilanz über das zurückliegende Jahr, das für den Ortsverein durch drei Wahlen geprägt war. Sie bedankte sich bei Vorstand und Mitgliedern für den hohen Einsatz, den Landtagswahl, Europawahl und Bundestagswahl erforderlich machten. Sie zieht Hoffnung aus der Diskussion, die auf die Ergebnisse dieser Wahlen folgte und dem Versprechen des neuen Vorsitzenden Siegmar Gabriel, die Erfahrungen aus der Basis wieder mehr in die Politik der SPD einbauen zu wollen. Die neue schwarz-gelbe Regierung jedenfalls sei bisher den Beweis schuldig geblieben, dass sie es ohne die SPD tatsächlich besser machen kann.

Ralf Heider berichtete anschließend über ein im Großen und Ganzen erfolgreiches Jahr für den Ortsbeirat. Viele über Jahre verfolgte Aktionen haben in diesem Jahr sichtbare Resultate erzielt. Die Einrichtung einer Stadtteilplanungswerkstatt etwa ist zurückzuführen auf seit 2001 beharrlich eingebrachte Anträge zur Umgestaltung des Bruchfeldplatzes. Den Neubau der Turnhalle der Fröbelschule zählte er ebenso auf, wie die über das Konjunkturprogramm zugesagten Sanierungsmaßnahmen für die Salzmannschule, auch wenn man sich hier einen größeren Entwurf für die Zukunft des Hauptschulstandorts vorstellen könnte. Ein Highlight die Einweihung des Raums für Kultur: "Das ist zwar nicht das an zentraler Stelle gelegene Bürgerhaus, für das wir uns stark gemacht hatten, leistet aber wie das Jugendhaus einen ungeheuren Beitrag zur Aufwertung des Mainfeldes." Umso bedauerlicher fände es Ralf Heider, wenn die Gebäude im Mainfeld tatsächlich nicht in der von den Bewohnern geforderten Art und Weise saniert werden. Energetische Sanierung sei zudem sinnvoller und ökologischer als Abriss und Neubau.

 

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