
Als Vorbereitung auf den Frankfurter SPD Parteitag am 17. April 2010 diskutierte der Ortsverein Niederrad zahlreiche Anträge und griff damit ganz unterschiedliche Anliegen von Bürgerinnen und Bürgern auf.
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Anträge

Als Vorbereitung auf den Frankfurter SPD Parteitag am 17. April 2010 diskutierte der Ortsverein Niederrad zahlreiche Anträge und griff damit ganz unterschiedliche Anliegen von Bürgerinnen und Bürgern auf.
Gleich in mehreren Anträgen beschäftigte sich der Ortsverein mit der Bewertung der neuesten Studien von Professor Greiser, der die direkten Auswirkungen von Fluglärm auf die Gesundheit der Betroffenen erstmals über konkrete Daten aus dem Umfeld des Flughafens Köln-Bonn nachweisen konnte. Neben einer Untersuchung für das Rhein-Main-Gebiet fordert der Ortsverein ein sofortiges Nachtflugverbot von 22:00 bis 06:00 bis zur zweifelsfreien Klärung der Auswirkungen von Fluglärm auf die Gesundheit der Bevölkerung.
Die zahlreichen Wegzüge von Traditionsunternehmen in der Ära von Petra Roth und der damit verbundene Verlust an Arbeitsplätzen führen zur Forderung nach einer Analyse der Ursachen, die über die öffentlich genannten Begründungen hinausgeht. Die Abwanderung erfolgte trotz der Senkung der Gewerbesteuer. Die Stadtregierung ist aufgefordert, ihre Wirtschaftspolitik zu überdenken.
Der Ortsverein will auch dem Hinweis auf ungerechte Behandlung von Behinderten sowie von jugendlichen Heimbewohnern auf den Grund gehen, denen jegliche Arbeitsmotivation dadurch genommen wird, dass ein Großteil der Einnahmen aus regulärer Arbeit oder aus Ferienjobs wieder abgezogen oder auf die Grundsicherung angerechnet wird. Dies ist der falsche Weg, meinen Susi Möbus und Doris Mollath: "Motivation geht anders!"
Ein Dauerthema in Hessen und damit auch im Ortsverein Niederrad ist die Bildungspolitik. Hier fand Johst Oldenbourg mit seiner Forderung nach einer zweiten pädagogischen Fackkraft für jede Schulklasse die breite Zustimmung der Mitglieder.
Zwei rechtlich brisante Themen drehten sich in diesem Jahr um die gesetzliche Behandlung von Ausländern mit ungesichertem Aufenthaltsstatus. Für sie ist per Ausländergesetz in vielen Lebensbereichen nicht die gleiche Versorgung sichergestellt wie für alle anderen Menschen in Deutschland. Dadurch entstehen erschreckende Benachteiligungen z. B. im gesundheitlichen Bereich und entsprechender Handlungsbedarf der Bundesregierung.